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Das Glück liegt außerhalb deiner Komfortzone!

Am Ende des Jahres denke ich sehr oft an die Zeit im Oktober und November 2013 zurück. Was ich in diesen Momenten empfinde, kann ich kaum in Worte wieder geben. Ich möchte euch kurz erzählen, warum die Zeit so besonders und einschnührend für mein Leben gewesen ist.

Zur dieser Zeit arbeitete ich noch als Sekretärin in einer Hausverwaltung. Der Job war ok, fordertet mich aber nicht wirklich heraus. Jedoch war es ein entspannter Job, da ich nach Feierabend den Kopf abschalten konnte. Arbeit war dann kein Thema mehr. Von daher gingen ein paar Jahre ins Land und ich arbeitete in einen ganz normalen Job.

Erfüllte quasi ein Traum von jemand anderes. Wenn es um E-Mails oder Texte in Englisch ging, habe ich meinen Kollegen Hilfestellungen gegeben. Mein Englisch war ok, aber glänzte nicht von der besten Seite. Deswegen wollte ich mich weiterbilden. Habe ein Fernstudium für Fortgeschrittene in Englisch begonnen.

Das erfüllte aber nicht im Ganzen meine Vorstellung. Meine Eltern haben in Florida ein Ferienhaus. Die Maklerin Christine habe ich damals kennengelernt beim Kauf war sie mir von Anfang an sehr sympathisch. Warum also nicht ein Praktikum in Florida absolvieren? Meine damalige Firma stimmte zu und Christine freute sich auf eine helfende Hand im Büro.

Wow, let´s do it!  ich sprach immer von meinem persönlichen Adventure. 2 ganze Monate nur JOSI und ohne Familie, Freund und Freunde. Für mich als 24 Jährige bedeutete das aufjedenfall die Komfortzone verlassen!   Habe alle meine Ersparnisse zusammen gekratzt. Buchte sehr teuer einen Mietwagen.

Damals unter 24 Jahren wurden viele Extrakosten berechnet, weil das 25 Lebensjahr noch nicht erreicht war. Über 2500 Euro bezahlte ich nur für den Mietwagen. Flug 600 Euro und Geld für die Lebenserhaltungskosten benötigte ich ja auch. Glücklicherweise durfte ich in dem Ferienhaus meiner Eltern hausen. Sonst hätte ich mir mein Adventure nicht finanzieren können.

Meine Firma stellte mich unentgeltlich frei. Mein Leben war dort großartig, ich hatte so viele Freiheiten. Das Arbeiten mit Christine ähnelte einer Selbstständigkeit. Arbeiten von Zuhause, wenig Vorgaben. Ich merkte sehr schnell, davon will ich mehr! Wäre mein Herzblatt Zuhause nicht gewesen, wäre ich definitiv über längere Zeit in den USA geblieben. Wir hatten jedoch die Familienplanung bereits im Auge. Welche gleich im Anschluss zur Wirklichkeit wurde! <3

Christine war meine perfekte Begleitern für die Zeit. Lebensfroh, erfolgsorientiert, ungestresst, hilfsbereit und einfach liebenswert. Einfach ein positiver Mensch in allen Lebenslagen! Das hat mich inspiriert und ich wollte was verändern. Vorallem im Job! Viele Stunden verbrachte ich auf meiner Terrasse und ließ die Gedanken im Kopf einfach wandern. Schaute mir Sonnenuntergänge an und war viel Spazieren. In dieser Zeit war Halloween. Sogar die Tiere bekamen Kostüme. Kannte ich von Zuhause nicht und fand das eine süße Idee.

In dieser Zeit fotografierte ich sehr viel…Natur, Tiere und Sonnenuntergänge. Alles was mir als schön und wichtig erschien. Ich kann den genauen Zeitpunkt nicht mehr sagen, aber ich bekam diesen Gedankensblitz. Ich möchte Fotografin werden, Hundefotografin. Ich fotografiere schon mein Leben lang gerne, egal ob in der Disko oder bei Ausflügen. Ich hatte immer eine Digitalkamera dabei.

Mein erstes Konzept war Hundefotografin mit einem Kostümverleih für Hunde. Wilde Hilde sollte der Firmenname werden. Damals wenig Ahnung von Photoshop und Bildbearbeitung. Hilde ist der Hund von meinen Eltern. Sie sollte mir Glück und Kraft geben. Das ist ihr sehr gelungen! Heute schmunzel ich sehr darüber. Klar, hat das wenig mit meiner aktuellen Fotografie zu tun. Jedoch bin ich die Abzweigungen meines Weges gegangen.

Man muss einfach anfangen und nicht so viel nachdenken. Meine Intuition spüre ich seitdem so stark, dass ich weiß welche Wege gut und welche weniger gut. Und sollte eine Tür sich nicht öffnen, ist es nicht die Richtige. Hier, in Florida, bei meinem Adventure ist die Idee geboren und ich bin für diesen Moment so sehr dankbar! Das ist die Zeit, wo sich für mich alles verändert hat! ALLES!

Danke, das ich den Mut und Wille hatte den Weg der Selbstständigkeit als Fotografin zu gehen. Das ich einfach meiner Intuition gefolgt bin und das Reden von Außen ignoriert habe. Er war sehr anstrengend und hart. Ich musste sehr viel Disziplin an den Tag legen.  Doch ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, in die falsche Richtung zu gehen. Endlich darf ich das tun, was ich schon immer gerne gemacht habe und mittlerweile dafür lebe und brenne! 

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